ELF äußert sich zum Play-off-Modus 2025 (Rheinische Post)
- A.T.
- 22. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Düsseldorf · Die European League of Football hat verraten, wie die Play-offs in der neuen Saison aussehen. Große Neuerungen wird es in der kommenden Spielzeit zwar nicht geben, eine nicht unwichtige Änderung kommt auf die Spieler aber dennoch zu.

Die European League of Football (ELF) wird auch in der kommenden Saison mit dem bisherigen Play-off-System fortfahren. Das bestätigte die Liga auf Anfrage. Wie bisher werden also sechs Mannschaften die Play-offs erreichen. Die zwei besten stehen direkt im Halbfinale, die übrigen vier spielen zunächst in der Wildcard-Runde gegeneinander.
Die ELF hatte die Liga in diesem Winter etwas umstrukturiert: Statt 17 Teams sind nur noch 16 dabei, statt drei Conferences gibt es jetzt vier Divisionen. Deshalb wäre auch eine Änderung der Play-offs möglich gewesen. Doch weder eine Vergrößerung noch Verkleinerung der Play-offs würde großen Sinn ergeben.
Sieg in der Division wird wichtiger
Lediglich eine leichte Anpassung an die Divisionen ist nötig.
Die vier Sieger – statt wie bisher drei – stehen in den Play-offs. Die zwei besten davon direkt im Halbfinale. Außerdem qualifizieren sich die zwei stärksten Teams der ELF, die nicht ihre Division gewinnen konnten, als Wildcards. Sie spielen dann in der Wildcard-Runde jeweils auswärts bei den beiden schwächeren Division-Siegern.
Die eigene Division zu gewinnen ist damit noch ein wenig wichtiger geworden, weil es nun eine Wildcard weniger gibt und eine solche automatisch zum Auswärtsspiel führt.

Und eine weitere Änderung zum Vorjahr gibt es, auch wenn sie nicht das System, sondern die Terminierung betrifft (und seit Veröffentlichung des Spielplans bekannt ist): Eine spielfreie Woche, also Bye Week, zwischen Halbfinale und Finale gibt es nicht mehr. Sie war erst im vergangenen Jahr eingeführt worden und stieß beim damaligen Rhein-Fire-Quarterback Jadrian Clark auf viel Zustimmung:
„Es erlaubt jedem, sich auszuruhen, fit zu werden und sich vorzubereiten. Das hilft uns. Zwei Wochen Vorbereitung statt nur einer sei ein Unterschied wie Tag und Nacht, mental wie physisch“.
Clark plädierte dafür, das beizubehalten. Womöglich hatte die ELF das auch vor. Denn das Finale in Stuttgart war ursprünglich auf den 14. September terminiert und damit zwei Wochen nach dem jetzigen Halbfinale. Aufgrund von möglichen Terminkollisionen wurde das Endspiel aber eine Woche vorverlegt und es gibt keine Möglichkeit mehr zu einer Bye Week im Vorfeld.
by
Alfred Tkaczuk
Herausgeber des Blogs ViennaVikingsALLIN.info
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